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40 articles, 2016-07-05 06:00

 

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Iranischer Regisseur: Abbas Kiarostami ist tot (2.06/3)

Der iranische Regisseur Abbas Kiarostami ist tot. Er starb im Alter von 76 Jahren in Frankreich, wie die iranische Nachrichtenagentur Isna berichtet. Kiarostami sei in der vergangenen Woche von Teheran nach Frankreich gereist, um sich dort wegen einer Krebserkrankung behandeln zu lassen, heißt es in der Meldung.
Abbas Kiarostami gehörte zu den prägenden Persönlichkeiten des iranischen Films. In den 60er-Jahren zählte er zur sogenannten Neuen Wellen im iranischen Kino. Nach der Islamischen Revolution 1979 im Iran blieb er im Land, arbeitete aber auch im Ausland.
Auch außerhalb des Irans wurde der Filmemacher geschätzt. 1997 erhielt Kiarostami für seinen Film Der Geschmack der Kirsche eine Goldene Palme beim Filmfestival in Cannes. Zwei Jahre später erhielt er für seinen Film Der Wind wird uns tragen verschiedene Preise bei dem Filmfestspielen in Venedig.
Der Regisseur wurde zudem 2014 mit dem Österreichischen Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet. Vor wenigen Tagen wurde Abbas Kiarostami mit hundert anderen Filmschaffenden als Neumitglied in die Oscar-Akademie aufgenommen worden. Die
Mitglieder der Oscar-Akademie entscheiden jedes Jahr, wer mit den
weltweit begehrtesten Filmpreisen geehrt wird.

 

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«Bild»: Unionsspitze berät Mittwoch über Bund-Länder-Finanzen (1.02/3)

Berlin (dpa) - Die Spitzen von CDU und CSU treffen sich nach «Bild»- Informationen morgen zu einem Unionsgipfel im Kanzleramt. Wichtigstes Thema sei die Neuregelung der Bund-Länder-Finanzen. Sollte dabei eine Einigung erzielt werden, könnte diese am Tag darauf bei der Ministerpräsidentenkonferenz besprochen werden. Die 16 Bundesländer hatten sich auf eine gemeinsame Linie über die Neuordnung der Finanzbeziehungen geeinigt. Für ihr Radikalmodell fordern sie vom Bund eine Kompensationszahlung von jährlich rund 9,7 Milliarden Euro. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble lehnt dieses Modell ab.

 

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Europäische Union: Österreichs Finanzminister rechnet nicht mit Brexit (1.02/3)

Österreichs Finanzminister Hans Jörg Schelling glaubt trotz der Mehrheit bei dem Referendum für den Brexit nicht an den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union. "Großbritannien wird auch in Zukunft Mitglied bleiben", sagte der ÖVP-Politiker dem Handelsblatt. "Auch in fünf Jahren werden es noch 28 Mitgliedsstaaten sein. " Die Aussagen der britischen Regierung, vorerst keine Eile mit der Einreichung des Antrags zu haben, ließen darauf schließen.
Sollten die Briten tatsächlich gehen, hält er für möglich, dass nur Teile des Vereinigten Königreiches aus der EU austreten. "Das heißt, nur England tritt aus der EU aus und Schottland sowie Nordirland bleiben weiterhin EU-Mitglieder", sagte der Minister.
Der konservative Politiker fordert einen grundlegenden Umbau der EU nach dem Prinzip der Subsidiarität. In der Wirtschafts- und Währungsunion, Sicherheit, Migration, Arbeitsmarkt, Wachstum und Klimawandel müsse Europa gemeinsa Lösungen finden. "Das schafft Nutzen und Arbeitsplätze sowie Zuversicht bei den Bürgern. Europa wird im globalisierten Markt nur gemeinsam bestehen können", warnte Schelling.
Für andere Bereiche außerhalb der großen Themen sollte hingegen das Subsidiaritätsprinzip gelten. Es sieht vor, dass die EU nur tätig werden soll, wenn die Maßnahmen der Mitgliedsstaaten nicht ausreichen.

 

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Dschidda, Katif und Medina: Tote bei drei Anschlägen in Saudi-Arabien (1.02/3)

Bei einer Serie von Anschlägen in drei Städten Saudi-Arabiens sind mehrere Menschen getötet worden. Selbstmordattentäter sprengten sich in der Nähe eines US-Konsulats und nahe zwei Moscheen in die Luft - eine davon ist die zweitheiligste Stätte des Islam.
Eine Serie von Selbstmordanschlägen hat Saudi-Arabien erschüttert. Nach der Attacke eines Selbstmordattentäters in der Nähe des US-Konsulats in der zweitgrößten Stadt Dschidda sprengte sich nach Berichten des Staatsfernsehens ein weiterer Selbstmordattentäter nahe der Prophetenmoschee in Medina in die Luft, dem zweitwichtigsten Heiligtum im Islam.
Weitere Explosionen wurden aus der Stadt Katif im Osten des Landes gemeldet, einer Hochburg der schiitischen Minderheit in dem sunnitisch geprägten Golfstaat. Während die Selbstmordattentäter in Dschidda und Katif niemanden mit in den Tod rissen, wurden in Medina nach Angaben des Fernsehsenders Al-Arabiya außer dem Attentäter vier weitere Menschen getötet. Dort zündete der Angreifer seinen Sprengsatz nahe dem Hauptquartier der Sicherheitsbehörden der Moschee, wie das Staatsfernsehen berichtete.
In Dschidda war offenbar das US-Konsulat am amerikanischen Unabhängigkeitstag Ziel des Anschlags. Dem Staatsfernsehen zufolge wurden zwei Polizisten leicht verletzt. Das Konsulat teilte mit, keiner seiner Mitarbeiter sei verletzt worden. Der Attentäter habe sein Auto beim Konsulat geparkt und wenig später den Sprengsatz gezündet, meldete der staatliche Sender. Ein Augenzeuge berichtete von drei weiteren Explosionen.
Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain verurteilten die Anschläge scharf. Die Bluttat vor der Moschee mit dem Grab des Propheten Mohammed in Medina im Fastenmonat Ramadan bestätige, dass Terrorismus "weder Religion noch Glauben oder irgendeine Bedeutung von Humanität kennt", erklärte das Außenministerium in Kairo.
In den Vereinigten Arabischen Emiraten sagte ein Außenamtssprecher laut der staatlichen Nachrichtenagentur, die Stabilität Saudi-Arabiens "ist der Hauptpfeiler der Stabilität der Vereinigten Arabischen Emirate und der ganzen arabischen Golfregion. " Der Generalsekretär der Organisation für Islamische Zusammenarbeit mit Sitz in Saudi-Arabien, Ijad Madani, erklärte, die Anschläge seien ein Versuch, das Königreich zu destabilisieren.
Schon 2004 gab es eine extremistische Attacke auf das US-Konsulat in Dschidda, damals waren neun Menschen getötet worden, darunter fünf Angestellte der Vertretung und vier Angreifer. In jüngerer Vergangenheit kam es in Saudi-Arabien zu Anschlägen mit Dutzenden Toten, die der Terrormiliz "Islamischer Staat" zugeschrieben wurden. Die Extremistengruppe sieht das saudi-arabische Königreich und die Regierung als Glaubensabweichler an. Riad ist Teil der US-geführten Militärkoalition, die im Irak und in Syrien gegen den IS kämpft.

 

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Ungarn will Flüchtlinge ohne Verfahren abschieben (1.02/3)

Ungarn will offenbar Flüchtlinge, die illegal auf der Balkanroute ins Land kommen, ohne Verfahren zurück nach Serbien oder Kroatien bringen. Ab Dienstag sollten Menschen, die nach einem illegalen Grenzübertritt innerhalb von acht Kilometern hinter der Grenze in Ungarn aufgegriffen werden, zur Grenze zurückgebracht werden. Dort solle ihnen der Weg zur nächsten «Transitzone» gezeigt werden, sagte György Bakondi, Sicherheitsberater des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban am Montag. Das ungarische Parlament habe dieses Vorgehen genehmigt.
Die «Transitzonen» liegen jenseits der ungarischen Grenzzäune – und damit nach ungarischer Auffassung nicht auf ungarischem Staatsgebiet. Flüchtlinge können dort Asylanträge stellen. Werden illegal eingereiste Flüchtlinge aufgegriffen, müssten sie nach dem seit Sommer 2015 geltenden Gesetz in Ungarn wegen Grenzverletzung vor Gericht kommen. Bisher geschah dies nach Angaben von Bakondi in 4942 Fällen. In der Regel werden sie zur Abschiebung nach Serbien oder Kroatien verurteilt, jedoch wird dies kaum umgesetzt, weil diese Nachbarländer die Flüchtlinge kaum zurücknehmen.
Seit Anfang dieses Jahres habe Ungarn 17 351 illegal eingereiste Menschen aufgegriffen, sagte Bakondi. Im gesamten Jahr 2015 seien es rund 391 000 gewesen. 330 Flüchtlinge befänden sich in Haft. Von ingsesamt rund 199 000 Asylanträgen habe Ungarn 264 genehmigt.
Gregor Mayer von der Deutschen Presseagentur schilderte bereits vor einiger Zeit in einer interessanten Reportage, wie in Ungarn illegale Einwanderer vor Gericht landen:
Der harte Kurs gegen Asylbewerber treibt seltsame Blüten. Die ungarische Justiz bestraft Menschen, die den Grenzzaun übertreten, mit Landesverweis. Doch die Urteile können nicht umgesetzt werden.
Szeged (dpa) – Es ist ein Tag wie jeder andere im Justizpalast der südungarischen Grenzstadt Szeged. Im Saal 34 des beeindruckenden Neorenaissance-Baus aus der späten Monarchiezeit sitzt Kreisrichter Illes Nanasi über neun Flüchtlinge zu Gericht: vier Männer und eine Frau aus Eritrea sowie ein Mann und drei Frauen aus Somalia. Ihr «Verbrechen»: sie waren drei Tage zuvor im Dunkel der Nacht unter dem Grenzzaun durchgekrochen, mit dem sich Ungarn seit vergangenem September gegen Flüchtlinge abschottet.
Rukaja F., eine Frau Mitte 20 aus Somalia, ist die fünfte Angeklagte und die erste, die in diesem Prozess eine Aussage machen möchte. «Übertreten der Grenzsperre» ist nämlich seit Mitte September 2015 in Ungarn ein Straftatbestand, der mit bis zu drei Jahren Gefängnis geahndet werden kann. F. legt dar, dass sie als Somalierin keine andere Wahl hatte, als sich von Schleppern an den Grenzkontrollen vorbeilotsen zu lassen. Die Länder entlang der sogenannten Balkanroute, die am grenzzaunbewehrten Ungarn vorbeiführt, lassen nämlich seit anderthalb Monaten nur noch Flüchtlinge aus Syrien, dem Irak und Afghanistan passieren.
Der Schlepper, sagt F., habe ihr und den Mitangeklagten in Serbien versprochen, dass er sie nach Kroatien bringen würde. Sie selbst wolle nach Finnland, weil ihr Ehemann bereits dort sei. Dass sie in Ungarn sind, hätten sie erst erfahren, nachdem sie von Polizisten aufgegriffen worden waren. Den Zaun, der plötzlich vor ihnen aufgetaucht sei, habe der Schlepper angehoben, so dass sie darunter durchkriechen konnten.
Richter Nanasi bemüht sich etwas angestrengt, dem Verfahren Ernsthaftigkeit zu geben. «Was glauben Sie, welchem Zweck ein Zaun dient?», fragt er die Angeklagte F. «Wir dachten, es ist ein Kerker», versucht es F. zu erklären. Der Richter bohrt weiter: «Was denken Sie allgemein, welchem Zweck ein Zaun dient?» Die junge Frau lässt sich nicht in Verlegenheit bringen: «Im allgemeinen dient ein Zaun wohl dazu, etwas abzusperren. Wir dachten aber, wir sind eingesperrt.»
Richter Nanasi zeigt sich unbeeindruckt und schließt die Beweisaufnahme im Fall der Rukaja F. ab. Die Angeklagten haben – wie aus ihren Aussagen oder den vom Richter verlesenen Ermittlungsprotokollen hervorgeht – jeweils ihre Geschichte. Der somalischen Krankenschwester Fatima M. A. drohte nach eigenen Angaben die Zwangsverheiratung an einen Kämpfer der islamistischen Terrormiliz Al Shabaab. Halima M. sagt wiederum aus, dass ihr Mann von Al-Shabaab-Leuten umgebracht und ihre älteste Tochter von den Islamisten verschleppt wurde. Der Eritreer Shaban B. hat auf der Flucht vor der Diktatur in seiner Heimat eine mehr als dreijährige Odyssee hinter sich, die ihn über den Sudan, Ägypten, Israel, die Türkei und Griechenland in die Mitte Europas führte.
Doch vor dem neuen ungarischen Strafrechtsparagrafen «illegale Überwindung der Grenzsperre» werden diese Schicksale bedeutungslos. Die Staatsanwältin beantragt keine Gefängnisstrafen, sondern einen Landesverweis für die Angeklagten. Die beiden jungen Pflichtverteidigerinnen kommen im Schlussplädoyer erstmals zu Wort. Sie sprechen sich für Milde aus – und eine bloße Verwarnung der «Delinquenten».
Richter Nanasi verkündet nach zweieinhalb Stunden die Urteile: alle Angeklagten sind für zwei Jahre des Landes verwiesen. Gerade 16 Minuten entfielen in diesem Verfahren auf einen Angeklagten. 797 derartige Schnellverfahren gingen nach Angaben der Pressestelle des Gerichts in Szeged seit Inkrafttreten des «Grenzzaun-Paragrafen» über die Bühne. In 770 Fällen lautete das Urteil auf Landesverweis. Darüber hinaus gab es zwei Bewährungsstrafen und drei Verwarnungen, beim Rest handelt es sich um eingestellte oder noch nicht abgeschlossene Verfahren.
Absurd an dieser juristischen Praxis erscheint, dass die Landesverweise nicht umgesetzt werden können. Serbien weigert sich, die in Ungarn verurteilten Flüchtlinge zurückzunehmen. Dennoch verbringen sie mehrere Wochen oder Monate in ungarischer Schubhaft. Am Ende müssen sie freigelassen werden. Die meisten von ihnen ziehen dann weiter nach Westeuropa, vermuten Menschenrechtsaktivisten.
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Pause für Bale – weil er steif ist - Fussball - Bild.de (0.03/3)

BILD lüftet das Geheimnis um das Schmuckstück, das Jogi Löw um den Hals hängt. Es ist eine Silberkette mit einem Kreuz daran.
Bale (3 EM -Tore): „Du wirst etwas steif nach den Spielen, deshalb brauchte ich etwas mehr Erholung.” Die Vorsorgemaßnahme hat seine Gründe. In der vergangenen Saison hatte Bale mehrfach mit Muskelverletzungen gefehlt.
Die beiden sind keine engen Freunde, haben keinen persönlichen Kontakt. Bale spielt das Duell herunter: „Es ist das Spiel Portugal gegen Wales – mehr nicht.“

 

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Platzt die Insolvenz? - Düsseldorf - Bild.de (0.02/3)

Strand, Meer und Fotos bei der Bikini-Anprobe: Die Wollersheims genießen gerade das pralle Leben auf Ibiza (27 Grad, leichter Wind).
Dort erreichte das schrille Pärchen jetzt eine schöne Nachricht: Bert (65) könnte um das angekündigte Insolvenz-Verfahren doch noch herum kommen!
Lesen Sie bei BILD, warum Wollersheim mit einem blauen Auge davon kommen könnte.

 

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Warum heißt der Bikini Bikini? - Mode & Beauty - Bild.de (0.01/3)

Zum Geburtstag des Bikini nennt BILD vier Fakten über den Zweiteiler:
Noch keine Idee, was Sie im Sommerurlaub am Strand tragen sollen? Promis zeigen, was sie tragen; BILD gibt Einkauftipps.  
Katie Price versucht seit Jahren, ihr Dekolleté mit OPs zu optimieren. Doch es geht auch ohne – mit cleverer Pflege und dem perfekten BH.

 

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Die Eltern meiner ersten Liebe wollten mich töten - Leute - Bild.de (0.01/3)

Vor 22 Jahren wurde Bettina Böttinger (60) im TV als lesbisch geoutet. Ihr Privatleben hängte die Moderatorin allerdings nie an die große Glocke. Bis jetzt.
In der Dokumentation „Bettina Maria Böttinger – Fast ein Selbstportrait“ (Freitag, 21 Uhr, WDR ) verrät Böttinger, dass sie sich mit 17 zum ersten Mal in eine Frau verliebte und wegen dieses Flirts sterben sollte!
Köln gegen Düsseldorf. Ein Heimatliebe-Duell. TV-Moderatorin Bettina Böttinger (60) hatte in mehreren Interviews die Domstadt kritisiert.
Bettina Böttinger ist die Frau, die im WDR die Fragen stellt. Seit mehr als 20 Jahren moderiert sie Talkshows. Und dass sie bald 60 wird, ändert…
„Es geschah auf dem Düsseldorfer Goethe-Gymnasium, ein Jahr vor meinem Abitur 1973. Ich hatte mich in eine Mitschülerin verliebt und ihr einen Liebesbrief geschrieben. Leider geriet der in die falschen Hände und wurde geöffnet“, erzählt Böttinger.
Die Eltern der Mitschülerin reagierten schlimmer. Mit Hass. Böttinger: „Sie drohten mir beide, mich umzubringen. Dann wurde die Mutter des Mädchens auf dem Weg zu meiner Schule mit einer geladenen Pistole geschnappt. Auch der Vater drohte mir weiter.“

 

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Goldige Delphin-Nixen

Die Synchronschwimmerinnen des SB Delphin haben ihre nächsten Erfolge bei der deutschen Mastersmeisterschaft geholt, bei der rund 70 Teilnehmerinnen aus zwölf Vereinen am Start waren. Dabei gewann Claudia Maier die Goldmedaille im Solo der AK 50 bis 59. Die amtierenden Vize-Europameister Karin Mattmann und Claudia Maier standen im Duett der AK 50 bis 59 ganz oben auf dem Treppchen. Die dritte Goldmedaille holten sich die Delphin-Nixen in der Gruppe der AK 20 bis 34 mit Claudia Maier, Karin Mattmann, Johanna Birkmaier, Kathrin Steger-Bordon, Sandra Golly, Judith Wintersperger, Andrea Golly, Sabine Hößle und Elena Maier. Das gute Ergebnis machte die Silbermedaille in der Kombination (AK 20 bis 39) perfekt.
„Die Nervosität wird mit dem Alter leider nicht weniger“ kommentiert die dreifache Goldmedaillengewinnerin Claudia Maier den Wettkampf. „Die Küren werden anspruchsvoller und wir müssen jedes Jahr wieder hart trainieren um konditionell fit zu sein und die Bewegungsabläufe perfekt zu synchronisieren“, so Maier weiter. (pm)

 

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TC Augsburg bleibt Bayernligist

Recht souverän haben die Tennismänner des TC Augsburg-Siebentisch den Klassenerhalt in der Bayernliga Süd unter Dach und Fach gebracht. Mit einem 14:6-Erfolg beim SV Wacker Burghausen und Abschlussrang vier beendete das Team um Mannschaftsführer Korbinian Kramer die Saison. „Wir sind sehr begeistert, schließlich ist die Mannschaft schon als Abstiegskandidat gehandelt worden, denn wir haben ja viele Jugendspieler eingesetzt“, freut sich TCA-Vorstand Jakob Schweyer für das junge Team.
Die Basis für den Erfolg bildeten die beiden tschechischen Routiniers Theodor Devoty, der mittlerweile schon wieder als Betreuer und Trainer in Wimbledon weilt, und Jakub Filipsky, der in dieser Saison alle seine Einzel gewonnen hat. An deren Seite blühten die jungen Spieler auf, darunter die erst 16-jährigen Lukas Engelhardt und Fabian Penzkofer. Auch der an Nummer eins gesetzte Luca Wiedenmann konnte nach der Ausheilung seines Bänderrisses in den letzten beiden Partien Punkte beisteuern. „Natürlich wecken solche Leistungen Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen, doch wir werden alles dafür tun, die Mannschaft zu halten“, so Schweyer, der hofft, dass man beim TC Augsburg in Ruhe weiterarbeiten kann. (klan)
SV Wacker Burghausen – TCA 6:14
Einzel Sandbichler – Wiedenmann 6:4, 3:6, 7:10; Mühlberger – Devoty 0:6, 4:6; Schürz – Engelhardt 2:6, 4:6; Männer – Penzkofer 4:6, 6:4, 9:11; Grohmann – Filipsky 2:6, 1:6; Heizlsperger – Kramer 1:6, 5:7 Doppel Sandbichler/Mühlberger – Wiedenmann/Devoty und Männer/Grohmann – Filipsky/Kramer je 3:0 für Burghausen gewertet; Schürz/Heizlsperger – Engelhardt/Penzkofer 0:3 für TCA gewertet

 

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Auftritt Nummer 532 im Blick

Kies schaufeln, Rasen sähen, Boden walzen – gestern stand für Steffen Tölzer ein alternatives Krafttraining auf dem Programm. Der Kapitän der Augsburger Panther beackerte seinen Garten und setzte Randsteine. Das gute Wetter muss genutzt werden und vor allem: Jetzt hat der Eishockey-Profi noch ausreichend Zeit für die Standardjobs des Häuslebauers. In vier Wochen werden die Räume im Terminkalender eng. Ab August startet das Eistraining der Augsburger Panther. Und Mitte September beginnen die Punktspiele in der Deutschen Eishockey-Liga.
Gestern veröffentlichte die Ligenleitung in Neuss den neuen Spielplan. Die Mannschaft von Trainer Mike Stewart beginnt am 16. September mit dem bayerischen Derby in Nürnberg. Zum Heimauftakt am Sonntag, 28. September, kommen wie schon in der vergangenen Saison die Krefeld Pinguine ins Curt-Frenzel-Stadion. Der neue Panther-Verteidiger Scott Valentine trifft dann ebenso auf seine alten Teamkollegen wie Ex-AEV-Stürmer Mark Mancari, der künftig für die Rheinländer stürmt.
Steffen Tölzer will dann seine beeindruckende Serie fortsetzen. In der abgelaufenen Saison bestritt der 31-jährige Verteidiger alle 52 Punktspiele. „Ich will es wieder durchziehen, aber dieses Mal bitteschön mit anschließenden Play-offs“, sagt Tölzer, der zwar immer die Schlittschuhe schnürte, aber beileibe nicht immer unversehrt war. „Irgendwann um den Jahreswechsel habe ich mit gebrochener Rippe gespielt“, erzählt der Mann aus dem AEV-Nachwuchs. Die Personallage war dünn, der Druck groß und dann beißen Eishockey-Profis die Zähne zusammen: „Es tat zwar weh, aber letztendlich ging es schon irgendwie.“
Bleibt der Kapitän auch in der kommenden Saison von schweren Verletzungen verschont, wird er Duanne Moeser überholen. Der jetzige Sportmanager absolvierte 568 DEL-Partien für die Panther, Tölzer steht bei 531 Einsätzen. Zum Auftakt in Nürnberg wird der Abwehrmann sein 532. Match bestreiten. Die meisten AEV-Punktspiele absolvierte in 14 Spielzeiten zwischen 1976 und 1991 Verteidiger Horst Pätzig (638) gefolgt von Georg Hetmann (601).
Die insgesamt 26 Hauptrunden-Heimspiele verteilen sich auf zwölf Spiele an Freitagen und elf Partien an Sonntagen. Drei Heimspiele finden unter der Woche statt: eines am Vortag des schulfreien Buß- und Bettags, eines zwischen den Jahren und eines vor „Heilige Drei Könige“. Besonders im Herbst setzen die Panther auf den späten Spielbeginn am Sonntag um 19 Uhr. „Für kleine Kinder ist das nicht optimal, aber einige unserer Fans haben uns signalisiert, dass sie im September und Oktober bei schönem Wetter lieber andere Dinge unternehmen“, sagt Sportmanager Moeser. An den traditionell gut besuchten Terminen um Weihnachten und den Jahreswechsel stehen zwar attraktive Heimspiele gegen Ingolstadt (23. 12.), Straubing (28. 12.) oder Düsseldorf (5. 1.) im Programm. Aber die Auswärtsaufgaben haben es in sich: Am zweiten Weihnachts-Feiertag müssen die Panther die weiteste DEL-Reise zum Liga-Neuling Bremerhaven antreten, danach folgen Partien in Iserlohn und Berlin. „Wir nehmen es wie es kommt, wir können ja eh nichts machen“, sieht es Tölzer gelassen und fügt süffisant an: „Solange sie uns nicht an Heiligabend spielen lassen...“
Ebenfalls knackig ist das Schlussprogramm mit drei Auswärtsspielen an den letzten vier Terminen. „Bis dahin sollten wir ein kleines Punktepolster haben, um nicht wieder aus den Play-offs zu fallen“, wünscht sich Tölzer. Denn in der vergangenen Saison rangierten die Augsburger über weite Strecken in den Play-off-Plätzen. Nach einem katastrophalen Dezember und schwachen Endspurt verpassten die Panther zum dritten Mal in Folge die K.-o.-Runde der besten zehn Teams. Tölzer hofft: „Dieses Mal wollen wir unbedingt wieder dabei sein.“

 

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So posten Sie 360-Grad-Fotos bei Facebook - Multimedia - Bild.de

Seit Kurzem zeigt Facebook in seinen Apps 360-Grad-Fotos. In den Rund-um-Panoramen kann man sich entweder per Finger-Tipp bewegen oder man nutzt einfach das Smartphone wie ein Fenster in eine andere Welt. Denn das Handy misst seine Bewegungen, passt die Ansicht des 360-Grad-Bildes entsprechend an. Dreht man sich also einmal um die eigene Achse, kann man im Handy einen vollkommen Rundum-Blick genießen.
Doch wie erstellt man die Bilder? Und wie lädt man sie dann bei Facebook hoch? BILD erklärt’s!
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Transfercoup in der NBA

Wie Kevin Durant am Montag (04.07.2016) selbst mitteilte, wird er sich den Golden State Warriors um Stephen Curry anschließen. Laut -Sportsender soll Durant einen Zweijahresvertrag bei den Warriors erhalten. Der 27-Jährige hatte seit dem Draft 2007 für die Seattle SuperSonics und ab 2008 für den Nachfolgeklub Oklahoma City Thunder gespielt. Durant, wertvollster Spieler ( ) der Saison 2014 und siebenmaliger Allstar, bezeichnete die vergangenen Wochen als die schwierigsten seiner Karriere.
"Das Hauptkriterium bei meiner Entscheidung war, den Klub zu wählen, bei dem ich mich als Spieler am besten entwickeln kann" , teilte Durant in seinem Schreiben mit der Überschrift mit. Er sei aber auch an einem Punkt in seinem Leben angekommen, an dem er als Mann entscheiden müsse: "Raus aus meiner Komfortzone, in eine neue Stadt, in der ich mich persönlich entwickeln kann. Dies alles hat zu meiner Entscheidung für die Warriors geführt. "
Durant war zuvor aus seinem Vertrag bei ausgestiegen und war als Free Agent in der Lage gewesen, sich seinen künftigen Klub auszusuchen. Neben Oklahoma und Golden State hatte der Olympiasieger von 2012 auch Gespräche mit den San Antonio Spurs, den Boston Celtics und den Los Angeles Clippers geführt. Zuletzt hatten Medien spekuliert, die Clippers hätten die Nase im Wettbieten um den Superstar vorne. Wie nun zu sehen ist, hatten sie sich geirrt.

 

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Rezept "Selbst geräucherter Saibling mit gestovten Bohnen"

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NDR Plus - das norddeutsche Schlagerradio

Gute Nachricht für alle Schlagerfans im Norden: Um 6 Uhr startet das neue Radioprogramm NDR Plus. Das digitale Schlagerformat sendet rund um die Uhr das Beste aus 50 Jahren Schlagergeschichte. Auf dem Programm stehen vornehmlich deutschsprachige Musiktitel. Ergänzt wird der Mix durch internationale Schlager, Evergreens und instrumentale Musik. Empfangen können Sie NDR Plus über DAB+ , den Radio-Livestream sowie die NDR Radio App.
NDR Plus ist ein gemeinschaftliches Projekt aller vier Landesprogramme unter der Federführung des Landesfunkhauses Hamburg und der NDR Hörfunkdirektion. "Hinter NDR Plus steckt ein populäres, melodisches Schlagerformat, das 24 Stunden am Tag gesendet wird", erklärt Sabine Rossbach, die Direktorin des NDR Landesfunkhauses Hamburg. "NDR Plus bietet seinen Hörerinnen und Hörern ein entspanntes Musikprogramm. Wichtiger Bestandteil werden Produktionen heimischer Künstler sein, die dem Sender ein unverwechselbar norddeutsches Flair verleihen sollen. " Dazu zählen Interpreten wie Truck Stop, Mary Roos oder auch Santiano.
"Zwar ist das Interesse am deutschen Schlager in den vergangenen Jahren deutlich gesunken, dennoch vermissen aber eine Reihe von Hörerinnen und Hörern dieses Musikgenre im bestehenden Angebot", weiß NDR Programmdirektor Hörfunk Joachim Knuth. "Diese Lücke möchte der NDR schließen - nicht mit einem Vollprogramm, sondern mit dem digitalen Zusatzangebot NDR Plus. " Das Programm wird mit geringem finanziellen Aufwand unter starker Nutzung von Synergien erstellt und ergänzt das Klangbild der digitalen Radiosender des NDR.
Der Weg für die vom NDR angestrebte Neuordnung seines digitalen Radioangebots ist frei geworden, nachdem die Parlamente der vier Staatsvertragsländer einer entsprechenden Änderung des NDR Digitalradio-Staatsvertrags zugestimmt hatten. Nach den Landtagen von Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen votierte am 16. Juni als letztes Landesparlament die Hamburgische Bürgerschaft für die Gesetzesänderung.
Das Programmschema von NDR Plus teilt sich fünf Sendestrecken über den Tag auf. Rubriken wie beispielsweise "Das Schlager-ABC" gibt es verteilt in den einzelnen Sendungen zu hören. Zur jeder vollen Stunde werden außerdem Nachrichten gesendet. Wetter- und Verkehrsinformationen für den Norden runden das Programm ab.

 

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Obama und Clinton machen gemeinsam Wahlkampf

Charlotte (dpa) - US-Präsident Barack Obama macht heute erstmals mit der wahrscheinlichen demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton Wahlkampf. Beide treten in Charlotte im Bundesstaat North Carolina auf. Clintons republikanischer Rivale Donald Trump wird wenige Stunden später ebenfalls in dem Bundesstaat sprechen. North Carolina sorgte zuletzt mit einer umstrittenen Maßnahme für internationale Aufmerksamkeit: Ein neues Gesetz zwingt Transgender dazu, in öffentlichen Gebäuden jene Toiletten zu benutzen, die mit dem Geschlechtsvermerk in ihrer Geburtsurkunde übereinstimmen.

 

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Europäische Zentralbank stellt überarbeiteten 50-Euro-Schein vor

Frankfurt/Main (dpa) - Europas Währungshüter haben den 50-Euro-Schein überarbeitet und stellen ihn heute in Frankfurt der Öffentlichkeit vor. Neue Sicherheitsmerkmale sollen Geldfälschern das Handwerk erschweren. Damit vervollständigt sich allmählich die zweite Serie der Euro-Banknoten seit Einführung des gemeinsamen Bargelds 2002. Runderneuert wurden bereits der Fünfer, der Zehner und der Zwanziger. Bevor Verbraucher die neue 50-Euro-Banknote in Händen halten werden, dauert es noch etwas: Die Europäische Zentralbank plant die Einführung für das Frühjahr 2017.

 

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Gericht urteilt über Amtshaftungsklage von Axel W.

Im Amtshaftungsprozess eines früheren Managers im Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gegen das Land Baden-Württemberg wird heute das Urteil gesprochen. Axel W. war im sogenannten Atomforscherprozess nach anonymen Hinweisen wegen Korruption angeklagt und kurz darauf entlassen worden - er wurde trotz eines Freispruchs Ende 2013 nicht wieder eingestellt. Der heute 67-Jährige sieht sich als Justizopfer und wirft der Staatsanwaltschaft einseitige Ermittlungen vor. Das Land kann hingegen kein Fehlverhalten der Behörde erkennen.
Axel W. will vom Staat eine Entschädigung in niedriger sechsstelliger Höhe (Az: 2 O 168/15) - für entgangene Einnahmen und Rente, Kosten wegen gesundheitlicher Probleme sowie Anwaltskosten.

 

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Kampf ums Präsidentenamt: Österreich steht vor einem heißen Herbst

Österreich stellt sich auf einen heißen Herbst ein. Nachdem der Verfassungsgerichtshof entschieden hat, dass die Präsidentenwahl wiederholt werden muss, beginnt wieder der Wahlkampf. Schon jetzt geht es dabei ziemlich hitzig zu.
Wie hitzig, gar schmutzig der neue Präsidentschaftswahlkampf werden könnte, zeigt sich in manchen Internetforen. Alexander Van der Bellen wurde schon unterstellt, er sei krebskrank. Der 72-Jährige sah sich in einem Zeitungsinterview gezwungen, zu dementieren. In der Zeitung "Kurier" sprach Van der Bellen von "Schauergeschichten" rechtsextremer Online-Netzwerke. "Fakt ist, ich bin kerngesund", so der frühere Grünen-Parteichef.
Als ernsthaftes Hauptthema des Wahlkampfs nannte FPÖ-Kandidat Norbert Hofer Europa. Hofer fordert ein Austritts-Referendum auch in Österreich für den Fall, dass die Türkei der EU beitritt, aber auch "wenn die EU zentralistischer wird", sagte Hofer im Boulevardblatt "Österreich". Dieser Zusatz ist neu und öffnet breiten Interpretationsspielraum. Der europafreundliche Van der Bellen wiederum glaubt, das Thema werde eher ihm nützen. Schließlich hätten sich "die Briten enorm in die Bredouille geritten". "Der Brexit ist etwas ganz aktuelles, das wird auch im Herbst noch aktuell sein“, sagte Van der Bellen.
Heftig debattiert wird auch, ob Hofer von seiner Funktion als dritter Nationalratspräsident zurücktreten muss. Ab Freitag übernimmt das dreiköpfige Präsidium des österreichischen Parlaments vorübergehend die Funktionen des Bundespräsidenten. Der amtierende Präsident Heinz Fischer scheidet nach zwölf Jahren aus. Fischer stört sich nicht an Hofers Doppelrolle während des Wahlkampfs. "Ich war zweiter Präsident des Nationalrats, als ich für das Amt des Bundespräsidenten kandidiert habe", erinnert er. "Frau Ferrero-Waldner war Außenministerin, als sie für das Amt des Präsidenten kandidiert hat. Die Verfassung hat kein Problem und daher habe auch ich kein Problem. "
Noch ein Streit wirkt alles andere als beruhigend: Soll Österreich OSZE-Wahlbeobachter einladen? ÖVP-Innenminister Wolfgang Sobotka sagt Ja, die Wahl-Wiederholung müsse auch international über jeden Zweifel erhaben sein. SPÖ-Bundeskanzler Christian Kern hat Bedenken: "Ich habe schon ein großes Unbehagen, wenn ich mir vorstelle, dass wir die OSZE hier quasi um Hilfe bitten und uns dann in eine Reihe von Kirgistan, Kasachstan, Weißrussland einreihen. "
Und die Fernsehduelle, die vor der ersten Stichwahl zum Eklat führten? Die FPÖ regte an, sich diesmal auf ein einziges Duell zu beschränken. Im Gegenzug will das Van der Bellen-Team neue Plakate nur in den letzten vier Wochen vor der Wahl kleben.
Der genaue Wahltermin soll heute feststehen. Als wahrscheinlich gilt der 25. September, aber auch ein Sonntag Anfang Oktober bleibt möglich. Hofer meint jedenfalls selbstbewusst: "Ich habe vor, diesen Wahlgang zu gewinnen. "
Nach Einschätzung des Meinungsforschers Christoph Hofinger ist der Wahlausgang völlig offen. "Es ist so, dass die Ausgangslage keinem der beiden einen strukturellen Vorteil bietet, es wird für die beiden Kandidaten wirklich spannend werden. " Und es hänge davon ab, was sie selbst machten, erklärte Hofinger. Was die beiden richtig oder falsch machten. "Und es hängt auch von Faktoren ab, die die Kampagnen nicht beeinflussen können, also zum Beispiel die Performance die Regierung, etwaige Proteststimmung, und siehe Brexit und andere Entwicklungen, was sich sonst noch in Europa tut.“

 

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28-Jähriger nach Messerattacke vor Gericht

Weil er in einer Flüchtlingsunterkunft einem Mitbewohner ein Messer in den Hals gerammt haben soll, muss sich ein 28-Jähriger von heute an vor dem Landgericht Hildesheim verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm versuchten Mord vor. Demnach habe der Angeklagte ohne erkennbaren Grund plötzlich zugestochen und den Tod seines Opfers billigend in Kauf genommen. Zuvor soll der 28-Jährige bereits einen anderen Mann in der Unterkunft mit einem Messer verletzt haben, nachdem dieser sich weigerte, Zigaretten zu holen. Das Gericht hat insgesamt sieben Verhandlungstage anberaumt, das Urteil wird für Ende August erwartet.

 

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Endgültige Gewissheit über Peggys Schicksal erwartet

Lichtenberg (dpa) - Ermittler erwarten heute endgültige Gewissheit über das Schicksal der vor 15 Jahren verschwundenen Peggy aus Oberfranken. Ein Pilzsammler hatte in einem Waldstück Überreste eines Kinderskeletts entdeckt, die nach Einschätzung der Ermittler «höchstwahrscheinlich» von der Neunjährigen stammen. Darauf wiesen erste rechtsmedizinische Untersuchungen und Erkenntnisse am Fundort hin. Am Nachmittag sollen nun die endgültigen Ergebnisse der Forensiker feststehen, die auch einen DNA-Abgleich durchführen. Peggy war 2001 auf dem Heimweg von der Schule verschwunden.

 

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Nasa-Sonde «Juno» soll den Planeten Jupiter erreichen

Washington (dpa) - Nach rund fünf Jahren Flug soll die Raumsonde «Juno» heute den Jupiter erreichen. Dann soll «Juno» nach Angaben der US-Raumfahrtagentur Nasa in eine stark elliptische Umlaufbahn um den größten Planeten unseres Sonnensystems einschwenken und sich seinen Gaswolken nähern. Die unbemannte Sonde war 2011 vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral gestartet. Bis Februar 2018 soll sie den Jupiter umkreisen und untersuchen. Von der Mission erhoffen sich die Forscher Erkenntnisse über die Entstehung unseres Sonnensystems.

 

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Schwerer Verkehrsunfall in Kirchderne Vier Personen wurden in Kliniken transportiert

Dortmund (ots) - Am Montagabend gegen 19:45 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei PKW auf der Kemminghauser Straße, bei dem vier Personen verletzt wurden, eine davon schwer.
In einem PKW waren bei Eintreffen der ersten Rettungskräfte zwar Personen eingeschlossen, jedoch nicht eingeklemmt.
Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde eine Person schonend und patientengerecht aus dem Fahrzeug gerettet und durch einen Notarzt versorgt, der mit dem Rettungshubschrauber Christoph 8 eingeflogen war und anschließend der Unfallklinik Nord zugeführt.
Drei weitere Personen, leichtverletzt, wurden ebenfalls in Kliniken transportiert.
Während der Rettungsmaßnahmen wurde durch die Feuerwehr der Brandschutz sicher gestellt. Problematisch dabei war, dass im Nachhinein erkundet wurde, dass der zweite PKW zusätzlich einen Gastank verbaut hatte. Hier gilt besondere Vorsicht für Betroffene und Einsatzkräfte.
Insgesamt waren 32 Kräfte der Feuerwachen 2 (Eving) und 1 (Mitte), sowie die Spezialeinheit Bergung der Wache 1 tätig. Der Rettungsdienst war mit vier Rettungswagen und einem Rettungshubschrauber vor Ort.

 

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Bankhaus Lampe: Zentralbanken müssen Schulden-Staaten stützen

Der Chefvolkswirt der Privatbank Bankhaus Lampe, Alexander Krüger, erwartet, dass die großen Zentralbanken ihren expansiven Kurs weiter verfolgen, teilweise sogar noch intensivieren werden. Die Europäische Zentralbank (EZB) werde die Leitzinsen wahrscheinlich im Dezember weiter senken und den Hauptrefinanzierungssatz erstmals in den negativen Bereich drücken, so Krüger zu den Deutschen Wirtschafts Nachrichten. Außerdem werde sie ihr Wertpapier-Kaufprogramm ausweiten, so seine Prognose: Statt bis März werde das Programm wohl bis Ende 2017 laufen – dabei könnte der Umfang der monatlichen Wertpapier-Käufe erhöht werden.
Mehrere Faktoren zwängen die Zentralbanken zu einer Beibehaltung ihres ultra-expansiven Kurses. Ein wichtiger Grund sei, dass ein inflationäres Umfeld zur Tragfähigkeit der enorm hohen Staatsschulden in den USA und in Europa beiträgt, so Krüger. Eine deutliche Erhöhung der Leitzinsen würde hingegen zu einem Anstieg der Refinanzierungszinsen führen, was die Tragfähigkeit deutlich erschwerte.
Belastend wirke zudem, dass sich die globale Wachstumsdynamik derzeit abschwächt. Zinsanhebungen wären in diesem Umfeld nicht wirklich angebracht, da sie eine zusätzliche Bürde für die Wirtschaft bedeuteten. Erschwerend komme hinzu, dass die Exporte unter einer Aufwertung der Landeswährung bei einer Zinsanhebung leideten, sagt Krüger.
Bedenklich sei, dass die Maßnahmen der Zentralbanken offensichtlich immer weniger wirken. Diese hätten eigentlich zum Ziel, die Realwirtschaft zu stimulieren. Allerdings ist die Transmission der Notenbankimpulse derzeit gestört. Es sei deshalb denkbar, dass es in der EWU oder in den USA irgendwann  zu direkten Notenbankimpulsen für die Wirtschaft kommt, sofern diese Blockade bestehen bleibt. Die abnehmende Wirkung der expansiven Geldpolitik zeige sich darüber hinaus auch in dem Umstand, dass Notenbanken mit dem Drucken neuen Geldes einen immer weniger positive Impulse für  Anlagewerte bewirken. „Die alte Formel, wonach auf einen Anstieg der Notenbankliquidität tendenziell ein Anstieg der Aktien- und Rentenkurse folgt, gilt nicht mehr. Stattdessen sei eine volatile Seitwärtsbewegung zu erwarten“, sagt Krüger.
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Italien rätselt über den Tod eines Bankers von Monte dei Paschi

Deutsche Wirtschafts Nachrichten : Herr Pesco, vor einigen Tagen erschien in der „New York Post“ ein Artikel über eine Reihe von vermeintlichen Selbstmorden unter Bankern. Dem Beitrag wurde in Italien viel Aufmerksamkeit geschenkt. Warum gerade bei Ihnen?
Daniele Pesco : In den letzten Jahren hat es eine ganze Reihe von vermeintlichen, zweifelhaften Selbstmorden unter Bankern gegeben, auf der ganzen Welt. Ich nenne sie zweifelhaft, weil die angeblichen Motive für eine derartige Tat oft nicht plausibel sind. In Italien ziehen sich diese Selbsttötungen unter Bankern wie ein roter Faden durch unsere jüngere Finanzgeschichte. Unter den Opfern finden wir Manager der Banca Sella und der Cassa di Risparmio di Ferrara. Der wohl spektakulärste Fall der letzten Jahre ist aber der Tod von David Rossi, des Kommunikationschefs der ältesten Bank der Welt, der Monte dei Paschi di Siena. Nach offizieller Lesart hat auch er Suizid begangen, indem er aus dem Fenster seines Büros sprang.
Deutsche Wirtschafts Nachrichten : Sie zweifeln an der Selbstmordhypothese?
Daniele Pesco : Ja. Bei dem Vorfall gibt es fünfzehn Ungereimtheiten, die einen Selbstmord höchst unwahrscheinlich erscheinen lassen. Ich zähle hier nur einige auf: Während seines Sturzes aus dem Fenster, der auf den letzten Metern von einer Sicherheitskamera aufgezeichnet worden ist, erscheint Rossi reglos. Er rotiert nicht, bewegt sich nicht. Zudem fällt er rücklings. Die Aufzeichnungen der Sicherheitskamera sind allerdings unvollständig. Einige Minuten wurden gelöscht. Und die Sicherheitskameras innerhalb des Gebäudes waren überhaupt nicht in Betrieb. Rossi hatte auf dem Schädel einen dreieckigen Abdruck, der ihm wahrscheinlich mit einem stumpfen Gegenstand zugefügt worden ist. An seinen Schuhen klebte Schlamm. Einige Minuten nach seinem Aufprall fällt einen Gegenstand aus dem Fenster, auch dies hat die Sicherheitskamera aufgenommen. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit handelt es sich dabei um Rossis Armbanduhr. Rossi liegt dann mehrere Minuten auf dem Pflaster. Man sieht, wie er seine Hand bewegt. Möglicherweise war er wieder zu sich gekommen, bevor er starb.
Deutsche Wirtschafts Nachrichten : Er lag auf dem Straßenpflaster und niemand hat es bemerkt?
Daniele Pesco : Unter Rossis Bürofenster befindet sich eine Sackgasse. Jedoch verläuft davor eine Querstraße, und um die Uhrzeit – etwa gegen acht Uhr abends – hätte ihn durchaus jemand bemerken können. Allerdings zeigen die Aufnahmen der Kamera, dass im Hintergrund die Ecke eines Hauses, an besagter Nebenstraße, rötlich schimmert. Möglicherweise reflektiert die Wand die Rücklichter eines Autos, das man dort geparkt hatte, um Passanten die Sicht auf Rossi zu verstellen. Und doch betritt – dies ist auf dem Videomaterial zu sehen – ein Mann die Sackgasse, spricht in sein Handy und geht wieder weg. Die Feuerwehr hat er aber nicht angerufen.
Deutsche Wirtschafts Nachrichten : Wer war dieser Mann?
Daniele Pesco : Das weiß ich nicht. Jedenfalls hat er nicht versucht zu helfen. Er hat in sein Handy gesprochen und sich vom Unfallort wieder entfernt. Und da wir schon bei den Umgereimtheiten sind: Nach Rossis Tod wurde eine Nummer auf seinem Mobilfunktelefon gewählt. Man hatte das Telefon später in seinem Büro gefunden.
Deutsche Wirtschafts Nachrichten : Und wie ist das zu erklären?
Daniele Pesco : Eine Hypothese lautet, dass sich das Handy von selbst aktiviert hat.
Deutsche Wirtschafts Nachrichten : Und trotz all dieser Auffälligkeiten kam die Staatsanwaltschaft zu dem Ergebnis, dass Rossi Selbstmord begangen hat?
Daniele Pesco : Der Fall war zu den Akten gelegt worden. Aber die Witwe von David Rossi wollte sich damit nicht zufrieden geben. Sie hat einen Anwalt beauftragt nachzubohren. Wir haben dazu eine Anfrage im Parlament gestellt. Jetzt hat man den Leichnam David Rossis exhumiert und zur Obduktion nach Mailand gebracht. Der Sturz Rossis aus dem Fenster soll in den nächsten Tagen mit einer Puppe simuliert werden.
Deutsche Wirtschafts Nachrichten : Zur Obduktion nach Mailand? Hat es denn vorher keine Obduktion gegeben?
Daniele Pesco : Nur sehr oberflächlich.
Deutsche Wirtschafts Nachrichten : Wie erklären Sie es sich, dass die Staatsanwaltschaft der Sache nicht von Anfang an entschlossener nachgegangen ist?
Daniele Pesco : Das weiß ich nicht.
Deutsche Wirtschafts Nachrichten : Anders gefragt : Würde eine restlose Aufklärung des Falles Rossi möglicherweise zu viel Staub aufwirbeln? Wusste Rossi Dinge, die keinesfalls an die Öffentlichkeit dringen sollten?
Daniele Pesco : Aber viele von den Problemen der Bank waren doch zum Zeitpunkt von Rossis Tod – dem 6. März 2013 – bereits bekannt. Von dem Erwerb der Bank Antonveneta, einem Geldinstitut, das vielleicht zwei Milliarden Euro wert war, für 17 Milliarden, einschließlich der Schulden dieser Bank, im Jahr 2007 wusste man ebenso wie von den anschließenden Derivate-Deals mit den Banken Nomura und Deutsche Bank, mit denen man kurzfristig die Bilanz frisieren konnte. Die Staatsanwaltschaft Mailand hat deswegen ja im Jahr 2011 ermittelt.
Deutsche Wirtschafts Nachrichten : Warum hat Monte dei Paschi die Antonveneta eigentlich zu einem derart überteuerten Preis übernommen?
Daniele Pesco : Es gab schon immer einen direkten Draht zwischen dieser Bank und der Politik. Nicht alle Entscheidungen müssen wirtschaftlicher Natur sein.
Deutsche Wirtschafts Nachrichten : Und jetzt steckt die Monte dei Paschi in massiven Schwierigkeiten?
Daniele Pesco : Wenn wir ehrlich sind, ist die Monte dei Paschi – eine Bank die vor ihrem Börsengang 1999 immer sehr erfolgreich war – seit dem Jahr 2008 jedoch de facto pleite. Heute sitzt sie auf faulen Krediten im Wert von 47 Milliarden Euro. Bei allen italienischen Banken haben sich übrigens faule Kredite im Wert von über 300 Milliarden angesammelt.
Deutsce Wirtschafts Nachrichten : Das klingt ja fast so, als sei die europäische Bankenunion nebst gemeinsamer Einlagensicherung für Premierminister Renzi alternativlos.
Daniele Pesco : Wir müssen das Bankenproblem dringend in den Griff bekommen. Der Staat möchte die faulen Kredite nun in eine Bad Bank auslagern, neu verbriefen und Investoren zum Kauf anbieten. Für die besseren Verbriefungen will der Staat eine Garantie aussprechen. Zudem sollen internationale Investoren berechtigt werden, die entsprechenden Betriebe bei Kreditausfällen zu übernehmen. Auf die Art begeben wir uns in eine Abwärtsspirale, die zu einem Ausverkauf der italienischen Wirtschaft führen kann.
Deutsche Wirtschafts Nachrichten : Was schlägt denn Ihre Partei vor, um der Lage Herr zu werden?
Daniele Pesco : Wir wissen, dass die Situation verfahren ist. Aber wir plädieren dafür, die Banca d´Italia, die italienische Notenbank, welche sich fast ausschließlich im Besitz privater Banken befindet, zu verstaatlichen. Außerdem fordern wir ein Trennbankensystem. Geschäfts- und Investmentbanken sollten voneinander getrennt werden.
Deutsche Wirtschafts Nachrichten : Was halten Sie vor diesem Hintergrund eigentlich von der Gemeinschaftswährung Euro? Immerhin stünde es einer verstaatlichten Banca d´Italia außerhalb des Euro-Systems ja frei, die Schulden der italienischen Banken zu übernehmen und nach Bedarf zu entwerten.
Daniele Pesco : Der Euro in seiner jetzigen Form erzeugt starke Spannungen in Europa. Die Misswirtschaft im Fall Monte dei Paschi und die politische Instrumentalisierung der Bank ist sicherlich ein Grund für die Schwierigkeiten, in denen unsere Kreditinstitute stecken. Aber wir dürfen auch nicht außer Acht lassen, dass Italien innerhalb des Eurosystems an Wettbewerbsfähigkeit verloren hat und dass nicht zuletzt deswegen so viele Kredite notleidend sind. Ich finde, wir sollten die Zukunft des Euro ergebnisoffen diskutieren.
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Daniele Pesco sitzt für den „Movimento 5 Stelle“ in der italienischen Abgeordnetenkammer, ist Mitglied des Finanzausschusses und Unterzeichner einer parlamentarischen Anfrage zum Tod von David Rossi, dem Kommunikationschef der Bank „Monte dei Paschi di Siena“.
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Gegen die EU: Briten und Franzosen starten Steuer-Dumping

Frankreich muss dem führenden Oppositionspolitiker Alain Juppé zufolge auf britische Pläne reagieren, die Steuerlast von Unternehmen auf unter 15 Prozent zu senken. Das britische Votum zum Austritt aus der EU und die Ankündigung des britischen Finanzministers George Osborne, internationale Unternehmen mit einer massiven Steuersenkung von der Abwanderung abzuhalten, seien Herausforderungen, denen sich Frankreich stellen müsse, sagte der Konservative, der nächster Präsident des Landes werden will, am Montag in London. „Wir müssen zeigen, dass Frankreich ein wettbewerbsfähiges Land ist.“ Der große Unterschied zwischen den Steuern in Frankreich und in anderen Ländern der EU müsse verringert werden, forderte der frühere Ministerpräsident, der sich im innerparteilichen Rennen um die konservative Präsidentschaftskandidatur gegen Ex-Präsident Nicolas Sarkozy durchsetzen will.
Der britische Schatzkanzler George Osborne plant nach dem Brexit-Votum einem Medienbericht zufolge eine deutliche Senkung der Körperschaftssteuer. Damit wolle er die negativen Folgen für Großbritannien im Zuge des EU-Austritts begrenzen, berichtet die Financial Times. Vorgesehen sei ein Steuersatz von weniger als 15 Prozent. Derzeit beträgt die Körperschaftssteuer 20 Prozent. Im März hatte Osborne eine Absenkung auf 17 Prozent bis 2020 in Aussicht gestellt. Mit dem Schritt wolle Osborne eine „super wettbewerbsfähige Volkswirtschaft“ mit niedrigen Unternehmenssteuern und einer globalen Ausrichtung schaffen.
In anderen OECD-Ländern beträgt die Steuer im Durchschnitt rund 25 Prozent. Eine niedrigere Besteuerung in Großbritannien dürfte deshalb andere EU-Länder verärgern. Ein Datum für die Maßnahme nannte er dem Blatt zufolge zunächst nicht. Zudem wolle Osborne die Beziehungen zu China stärken. Beim Referendum am 23. Juni hatten 52 Prozent der Briten für den EU-Ausstieg votiert.
Die sozialistische Regierung in Paris hat bereits angekündigt, Firmen nach dem Brexit von London nach Paris locken zu wollen. Allerdings hat Frankreich eine hohe Steuerlast auch für Unternehmen. Sie beträgt derzeit 33 Prozent, für Firmen mit einem Umsatz von mehr als 250 Millionen Euro kommt derzeit noch eine Sonderabgabe hinzu. In Großbritannien ist die Abgabe bereits jetzt mit 20 Prozent deutlich geringer. In Deutschland sind es knapp 30 Prozent. Osborne hatte angekündigt Das Ziel sei eine „super wettbewerbsfähige Wirtschaft“.
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Vor Nato-Gipfel: Polen macht Stimmung gegen Russland

Am 8. Juli beginnt der Nato-Gipfel in Warschau. Für den polnischen Verteidigungsminister Antoni Macierewicz und seine nationalkonservativen Kabinettskollegen dagegen ist der Gipfel in der einstigen Wiege des Warschauer Pakts eine symbolträchtige Bestätigung der polnischen Zugehörigkeit zum westlichen Bündnis. Nicht nur die Polen, sondern auch ihre baltischen Nachbarn erwarten Gipfelbeschlüsse, die die gegenseitige Solidarität bekräftigen und die Ostflanke der Nato stärken.
In Warschau soll beschlossen werden, dass Einheiten aus Nato-Staaten im Rotationsrhytmus in Polen und den baltischen Staaten präsent sind. Wenn es nach Macierewicz und seinen Kollegen in Vilnius, Riga und Tallinn geht, lautet das Prinzip: Je mehr Soldaten, desto besser.
Der nationale Sicherheitsberater Polens, Pawel Soloch, sieht da durchaus Spielraum. „Das Volumen kann noch vergrößert werden, wenn sich die russische Haltung nicht ändert. Das ist eine offene Frage, und so muss man auf die Entscheidungen zur Verteilung von Bündnistruppen blicken.“
Seit Beginn des Konflikts in der Ukraine drängen vor allem Polen und die drei baltischen Staaten auf eine Stärkung der Ostflanke. Auch wenn die Kämpfe in der Ostukraine in den Medien von anderen aktuellen Ereignissen in den Hintergrund gedrängt wurden: Der Konflikt in der Nachbarschaft ist in Polen immer präsent. In der Warschauer Innenstadt wurde ein Hilfs- und Beratungszentrum für Ukrainer eingerichtet. Das polnische Außenministerium will vom 4. Juli bis zum 2. August die Grenze zu Kaliningrad und der Ukraine dicht machen, berichtet ABC News.
Warschau hatte Ende Mai angekündigt, in Zusammenarbeit mit den USA eine paramilitärische Truppe von 35.000 Mann zu gründen, um die Grenze zur Ukraine zu sichern .
Die Zahl internationaler Militärübungen in der Region wurde verstärkt – zuletzt wurde im Rahmen des Manövers Anakonda zehn Tage lang die Abwehr einer Aggression geübt (Video am Anfang des Artikels). Dass es im Westen auch kritische Stimmen gab und etwa Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier von „lautem Säbelrasseln“ sprach, stieß in Warschau auf Unverständnis.
Die Regierung in Warschau hält Brüssel für schwach und will sich lieber an die USA und die Nato anhängen. In Washington wird die Entwicklung mit Wohlgefallen gesehen. Die polnische PiS-Regierung ist euroskeptisch und gegenüber Deutschland und Russland kritisch eingestellt.
Der polnische Präsident Andrzej Duda hat bereits vor Wochen gesagt, dass er sich weniger EU und mehr Nato wünsche. Die Regierung hat Russland in Unruhe versetzt, als sie laut darüber nachdachte, Atomraketen der Nato auf polnischem Territorium zu stationieren. Schon heute ist Polen der wichtigste Brückenkopf der Nato gegen Russland.
Die Interessen der PiS decken sich in dieser Hinsicht mit denen der US-Rüstungsindustrie und der Nato. Und sie folgen einer alten Idee, die bereits auf den legendären polnischen Führer Jozef Pilsudski aus der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg zurückgehen: Es handelt sich um das sogenannte „Intermarium“-Konzept, welches ursprünglich darauf abzielen sollte, ein Bündnis zwischen Deutschland und Russland zu verhindern, indem ein starker Bündnisgürtel durch Osteuropa gezogen wird. In diesem Fall gehören zum angedachten Gürtel Estland, Lettland, Litauen Polen, Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Rumänien und Bulgarien.
Nach Informationen des privaten US-Geheimdiensts Stratfor ist Polen die Vorhut der USA und der Nato gegen Russland in Mittel- und Osteuropa. Doch auch aus energiepolitischer Sicht ist das Land wichtig. Die Regierung in Warschaus ist ein strikter Gegner der Pipeline Nord Stream II, die russisches Gas nach Deutschland transferieren soll.
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Russland zerstört wichtiges Raketen-Lager von Söldner-Truppen

Am Sonntagabend hat eine russische Langstreckenrakete des Typs Cruise Missile ein Depot mit Panzerabwehrraketen des Typs BGM-71 TOW der Islamisten-Miliz al-Nusra in West-Aleppo zerstört. Die Cruise Missile wurde von einem russischen Schiff abgefeuert, das sich aktuell im Mittelmeer befindet, berichtet Al-Masdar News. Die TOW-Panzerabwehrraketen wurden zuvor von den USA an die Söldner geliefert. Bisher brachten sie den Söldnern einen großen Vorteil gegenüber der syrischen Armee ein, weil mit den TOWs zahlreiche Panzer der Armee zerstört wurden.
Das russische Militär ist auf die syrische Spezialeinheit „Tiger Forces“ unter Generalmajor Suheil Al-Hassan angewiesen, der durchgehend die Koordinaten zu Boden an die russische Luftwaffe und die russischen Kriegsschiffe durchgibt. Al-Hassan leitet auch die aktuelle Offensive in Aleppo. Insbesondere in Al-Layramoun in Nord-Aleppo finden derzeit schwere Häuserkämpfe zwischen den internationalen Islamisten-Söldnern und der syrischen Armee (SAA) statt (Video am Anfang des Artikels).
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Türkei und Russland arbeiten beim Kampf gegen den Terror zusammen

Nach den Anschlägen am Flughafen von Istanbul nehmen Russland und die Türkei ihre monatelang ausgesetzte Zusammenarbeit bei der Terrorabwehr wieder auf. Das vereinbarten die Außenminister Sergej Lawrow und Mevlüt Cavusoglu am Freitag in Sotschi in Südrussland. Ihre Begegnung stand im Zeichen der Annäherung nach der politischen Eiszeit: Die Türkei hatte im November 2015 ein russisches Kampfflugzeug im syrischen Grenzgebiet abgeschossen. Die Beziehungen zwischen den Regierungen sollten rasch normalisiert werden, sagte Lawrow der Agentur Tass zufolge.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte am Montag einen Brief an den russischen Staatschef Wladimir Putin geschrieben, den der Kreml als die geforderte Entschuldigung für den Abschuss gelten ließ. Die Präsidenten werden sich im September beim Gipfel 20 führender Industrienationen (G20) in China treffen. Erdogan hoffe aber, schon vorher nach Russland reisen zu können, sagte Cavusoglu.
Bei dem Anschlag in Istanbul mit mindestens 47 Toten soll einer der Attentäter russischer Staatsbürger gewesen sein. Russland will seinen Bürgern wieder Reisen in die Türkei erlauben. Sie sollten sich aber des Terror-Risikos bewusst sein, sagte die Sprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharowa.
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Suche nach vermisster Person

Hamm-Norden (ots) - Die Polizei suchte im Laufe der Nacht nach einer 84- jährigen vermissten Dame. Die Frau war am Abend gegen 20 Uhr aus einem Heim für demenzkranke Menschen in der Innenstadt verschwunden. Da sie letztmalig gegen 21.50 Uhr im Bereich der Memeler Straße gesehen wurde, dehnte sich die Suche auf den Hammer Norden aus. Gesucht wurde mit mehreren Streifenwagen und zusätzlich einem Hubschrauber und einem speziellen Spürhund. Beschrieben wird die Seniorin wie folgt: 164 Zentimeter groß, schlank, graue stufige Haare, Rollator, Kulturtasche im Rollator, bekleidet mit einem langen Mantel. Hinweise auf die vermisste Frau nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 9160 entgegen. (str)

 

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Prügelei im Gerichtssaal

Die Staatsanwältin hatte ihre Vorwürfe verlesen, der Angeklagte sagte gerade zu seinen persönlichen Verhältnissen aus. Da stand im Zuschauerraum ein Mann auf, stürmte zur Anklagebank und schlug auf Hasan V. ein.
Auf der Bank vor Saal 192 im Strafjustizgebäude sitzt ein Mann, Gesicht, Hände, Kleidung blutverschmiert. Schlägerei im Gericht!
Der Angreifer drohte dem Angeklagten: „Komm‘ du nur in die Türkei !“ Kurz darauf wurde er von den Wachtmeistern überwältigt, später von der Polizei abgeführt.
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Viertelfinale! Kerber rauscht von Sieg zu Sieg - Bild.de

Angelique Kerber (28) schwebt förmlich über den Rasen von Wimbledon.
Für ihr 6:3, 6:1 gegen die 1,56 Meter kleine Japanerin brauchte Kerber gerade mal 64 Minuten. Bei ihrem Grand-Slam-Sieg in Melbourne hatte sie gegen Doi noch einen Matchball abwehren müssen.
Heute trifft Kerber im Viertelfinale auf die Weltranglisten-Fünfte Simona Halep (24/Rumänien). Von vier Duellen verlor die Deutsche drei.
Kerber: „Ich weiß, dass es ein sehr langes Match wird, weil wir uns beide relativ gut bewegen und wenige Fehler machen.“

 

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Kittel geht auf Tourleitung los - Bild.de

Sportlich hatten André Greipel (33/Rostock) und Kittel erneut gegen Mark Cavendish (31) das Nachsehen. Der Brite, der in Rio mit dem Tour-Sieger von 2012, Bradley Wiggins (36) Olympia-Gold im Zweier auf der Bahn holen will, gewann nach der ersten auch die dritte Etappe. Nach 223 Kilometern entschied er den Massensprint nach Zielfoto-Entscheid vor Greipel.
Kaum hatte er das Gelbe Trikot bei der Tour erobert, holte Weltmeister Peter Sagan zum Rundumschlag gegen die Konkurrenten aus.
Der Tinkoff-Profi: „Heute stelle ich mal eine Frage an den Weltverband UCI: Wann will er die 3000-Meter-Regel ändern?“ Alle Fahrer, die 3000 Meter vorm Ziel oder später stürzen, erhalten die selbe Zeit wie die Gruppe, in der sie zuvor waren. Sagan hätte diese Regel vermutlich gern auf 5000 Meter ausgedehnt, da auf den letzten Metern immer mehr Harakiri gefahren wird.
Eigentlich sollten schon Maßnahmen umgesetzt werden, um die Rennen sicherer zu machen. Kittel, der für das belgische Team Etixx-Quick Step fährt: „Tour-Organisator ASO hat im Fahrer-Meeting gesagt, dass viele Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden. Ich muss sagen, davon spüre ich nichts. Die Motorräder fahren weiter durchs Feld, am Sonntag wurde Simon Geschke fast von einem umrasiert. Ich denke, da sollten die Organisatoren noch zweimal drüber nachdenken.“
Greipel, der für das belgische Team Lotto Soudal fährt: „Mein Fehler war, dass ich kurz vor Schluss reflexartig den höchsten Gang reingehauen habe. Der war leider zu dick.“
Kittel, der Siebenter wurde, haute stinksauer sofort ins Hotel ab. Greipel dagegen gab bereits die Parole für die längste Etappe der Tour am Dienstag über 237 Kilometer von Saumur nach Limoges aus: „Ich könnte jetzt heim fahren und den Kopf in den Sand stecken. Aber ich bin hier, um noch eine Etappe zu gewinnen. Das war ein guter Sprint von mir, bei dem ich knapp verloren habe. Ich muss mich damit nicht verstecken.“

 

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So will Schalke die Liga stürmen! - Bundesliga Saison 2015/16 - Bild.de

Angriff auf die Königsklasse!
Nach zuvor drei Champions-League-Teilnahmen in Folge reichte es in den letzten beiden Jahren nur zur Europa League. Viel zu wenig im Hinblick auf die hohen Kader-Kosten! Mit dem neuen Führungs-Duo um Manager Christian Heidel (53) und Chefcoach Markus Weinzierl (41) hofft ganz Königsblau nun wieder auf eine Rückkehr in die Königsklasse.
BILD erklärt Weinzierls Attacke-Strategie!

 

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Hamilton verweigert Aussprache mit Rosberg - Formel 1 - Bild.de

Nach dem Dumm-Unfall von Österreich (BILD berichtete) verweigert Formel-1-Weltmeister und Sieger Lewis Hamilton (31) seinem Mercedes-Kollegen Nico Rosberg (31/nur Platz 4) jetzt sogar die Aussprache.
Gerade ist die Formel 1 - trotz Italien-Elfer-Hitchcock und Island-Huhu bei der Fußball-EM – wieder in aller Munde.
Das Echo auf den Stall-Krieg ist eindeutig: Die Silberfeinde sind an einem neuen Beziehungs-Tiefpunkt angelangt. Vor allem Hamilton zieht sein Ding durch. Eine Aussprache lehnt der Engländer kategorisch ab: „Es gibt nichts zu diskutieren!“
In der letzten Runde des Spielberg-Rennens hatte Hamilton Rosberg über die Außenbahn überholt. Der Deutsche bremste daraufhin spät, machte sich in der Kurve breit – PENG!
Dass es dem Briten nur um den Fahrer- und nicht um den Team-Titel geht, zeigte er auch bei der Siegerehrung: Als die deutsche Hymne für Mercedes ertönte, spielte er desinteressiert mit seiner Kappe.

 

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BILD erklärt, wie der Zaubertrick eigentlich funktioniert - News Ausland - Bild.de

Magier Pan Zabek („Herr Zähnchen“), in seinem Heimatland bekannt durch die Sendung „Polen hat Talent“, wollte live im Frühstücksfernsehen eines seiner Kunststücke vorführen – und nagelte dabei die Moderatorin
Dann dreht sich der Magier um, mischt die Tüten. Dann holt er aus, schlägt eine Tüte mit der flachen Hand platt. Nun soll Rogalska ran, der Magier führt ihre rechte Hand, schlägt zu. Was sie nicht ahnen: Der Nagel steht noch senkrecht in der Tüte, bohrt sich in die Handfläche der 46-Jährigen!
Die Sendung wird unterbrochen, die Frau kommt in eine Klinik. Dort stellen Mediziner eine oberflächliche Verletzung fest und geben ihr eine Tetanus-Spritze, dann darf sie nach Hause.
Der Panne-Magier zu BILD: „Ich dachte in dem Moment nur: ‚Mist!‘ Es tut mir unendlich leid – seit ich 19 bin stehe ich auf der Bühne. Ich kann mich nur entschuldigen und verspreche: Diesen Trick führe ich nicht mehr mit fremden Händen auf!“

 

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Peggy wurde nicht im Wald ermordet - News Inland - Bild.de

Die damals neunjährige Peggy Knobloch aus Lichtenberg (Bayern) kommt von der Schule nicht nach Hause. Vergangenen Samstag, 15 Jahre später, klingelt das Telefon der Mutter. Die Polizei meldet sich…
Am nächsten Tag gibt es keinen vernünftigen Zweifel mehr. Die Mutter trifft sich zusammen mit ihrer Anwältin mit dem Beamten. Neben dem Skelett lag die Armbanduhr ihres Kindes.
Es folgen Ermittlungspannen, immer neue Verdächtige. 2004 wird Ulvi K. zu lebenslanger Haft verurteilt. Trotzdem werden die Akten in dem Fall nie geschlossen.
Der Fundort der Leiche liegt an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Das Waldstück besteht aus Bäumen, dicken Moosschichten und knackendem Unterholz. Es gilt als Geheimtipp für Steinpilze und Pfifferlinge.
Nachdem in Thüringen wohl die Leiche der verschwundenen Peggy entdeckt wurde, hoffen die Ermittler jetzt endlich den Mörder zu finden.
Vor 15 Jahren verschwand Peggy Knobloch (9): Jetzt die neue Spur! Es ist einer der mysteriösesten Kriminalfälle Deutschlands.
Oberstaatsanwalt Thomas Villwock (57): „Offenbar haben Wildtiere die Witterung aufgenommen und die Leichenteile ausgegraben. So konnte sie am Samstag gegen 13.30 Uhr ein Pilzsammler finden. Es wurden auch persönliche Gegenstände gefunden, die auf Peggy hindeuten.“
Bei den Skelettteilen soll es sich um den Kopf und Teile vom Oberkörper handeln. Die Knochen werden jetzt in der Rechtsmedizin in Jena untersucht.
Dabei wird auch die DNA mit der von Peggy abgeglichen und eine radiologische Untersuchung gemacht. Von dem Ergebnis erhoffen sich die Ermittler weitere Hinweise. Oberstaatsanwalt Herbert Potzel: „Das Skelett lag 15 Jahre lang im Wald. Hinweise zur Todesursache liegen noch nicht vor.“
Potzel: „Wir ermitteln im Augenblick gegen unbekannt. Das Verfahren wird mit Hochdruck geführt.“
Die Suche nach dem Killer der kleinen Peggy beginnt von vorn. Sie wird schon jetzt bei ihrer Mutter alte Wunden aufreißen.
Ulvi K. wird im Oktober 2002 festgenommen und 40 Mal ohne Anwalt vernommen. Er legt ein Geständnis ab und widerruft später.
2004 wird er wegen Mordes verurteilt. Ulvi K. ist wegen einer geistigen Behinderung (IQ 67) schuldunfähig, wird in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht.
Heute lebt Ulvi K. in einer Einrichtung für betreutes Wohnen, die er nicht verlassen darf, weil er 15 Kinder sexuell belästigt hat. In seiner Freizeit spielt er Fußball, macht Nordic Walking, fährt Rad.
Seine gesetzliche Betreuerin zu BILD: „Ulvi geht es gut. Seine Eltern besuchen ihn und umgekehrt.“
Der Stuckateur wird 2008 wegen sexuellen Missbrauchs von zwei Mädchen verurteilt, sitzt zwei Jahre in Haft. Er lebt in der Nähe von Peggy.
Am 22. April 2013 wird Robert E. von der Polizei zu Hause abgeholt, sein Computer beschlagnahmt, sein Haus aufgebohrt, der Garten umgegraben.
Zu BILD sagt er: „Es ist gut, dass die Leiche endlich gefunden wurde. Aber davon wird mein Haus auch nicht bezahlt, das die Polizei auf der Suche nach Peggy auf den Kopf gestellt hat.“
Holger E. ist der Bruder eines ehemaligen Nachbarn von Peggys Familie. In einem Schulheft des Mädchens entdeckt die Polizei seinen Namen und Telefonnummer. In seiner Wohnung werden Kinderpornos, ein Foto von Peggy und ihr Medaillon gefunden.
In seiner Zelle hängt angeblich ein Foto von Peggy. Gegenüber einem Mitgefangenen soll Holger E. geprahlt haben, er habe das perfekte Verbrechen begangen. Ein Verfahren gab es nie.
Der Lkw-Fahrer ist der Halbbruder von Holger E. und lebt 2001 im selben Haus wie Peggys Familie.
Jens B. zu BILD: „Jetzt kann endlich Ruhe einkehren. Auch für mich als Betroffenen ist es gut. Der Leichenfund ist ein ganz wichtiger Schritt, um den Täter zu finden.“
In den nächsten Jahren folgt eine verzweifelte Suche. Hundertschaften der Polizei durchkämmen immer wieder die Wälder. Hauswände werden aufgestemmt, Abwasser-Leitungen durchsucht. Sogar Tornados der Bundeswehr mit Wärmebildkameras steigen auf.
Eine Frau († 81) wird exhumiert. Der Verdacht: Der Killer könnte Peggys Leiche heimlich in einem Grab entsorgt haben.

 

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Farage-Rücktritt: "Brandstifter kommen selten mit Löscheimer"

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:
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Obergiesing - Friedliche Demonstration für "AfD-freies Giesing"

Einem weitgehend friedlichen, aber extrem laustarken Belagerungszustand haben sich die Gäste des "Hohenschwangauer Hofes" am Montagabend ausgesetzt gesehen: Rund 150 Demonstranten waren dem Aufruf der Initiative "AfD-freies Giesing " gefolgt. Mit Trillerpfeifen, Sprechchören und Plakaten äußerten sie ihren Unmut darüber, dass Vertreter der AfD in der Gaststätte seit kurzem ihren wöchentlichen Stammtisch abhalten - der offensichtlich auch von Vertretern rechtsextremer Kreise gerne besucht wird. Nachdem die Polizei bereits vor 14 Tagen bestätigt hatte, dass eine exponierte NPD-Vertreterin beim AfD-Stammtisch aufgetaucht war, konnten auch am Montagabend mehrere Personen identifiziert werden, die dem rechten Spektrum zugerechnet werden (Brigade Giesing, Pegida, NPD). Neben "Nazis raus! "-Rufen skandierten die Demonstranten unter anderem auch den Ruf "Bildung für alle - auch für Euch! " Andere steuerten ernstere Töne bei, etwa mit dem Plakattext "AfD = rechts außen + rechts draußen".

Total 40 articles. Generated at 2016-07-05 06:00